REACH-Dossiers: Zwei von drei sind nicht auf dem neuesten Stand

Zwei von drei REACH-Dossiers, die im Jahr 2023 neu bewertet wurden, wiesen Daten- oder Informationslücken auf. Dies zeigt der fünfte Fortschrittsbericht zur Verbesserung der REACH-Dossier-Qualität (5th Progress Report for Improvement of REACH Registration Dossiers), den CEFIC Ende Mai veröffentlicht hat.

Der Bericht ist ein wichtiger Indikator für die Qualität der REACH-Dossiers. Er legt offen, inwieweit die Unternehmen den Aktionsplan zur Überprüfung und Aktualisierung von Registrierungsdossiers umgesetzt haben.

Da beim Überprüfen von Registrierungsdossiers durch die ECHA bis heute immer wieder Mängel festgestellt werden, hat der Verband der Europäischen chemischen Industrie, CEFIC, bereits im Jahr 2019 einen Aktionsplan vorgelegt mit Leitlinien, wie Unternehmen ihre Dossiers systematisch überprüfen können. Die Umsetzung erfolgt in enger Kooperation mit der ECHA.

CEFIC ruft ihre Mitglieder auf, diesen Plan zu unterstützen. Bis heute sind diesem Ruf rund 200 Unternehmen gefolgt; sie prüfen ihre Dossiers regelmäßig und reichen sie erneut bei der ECHA ein.

Seit 2019 haben Unternehmen insgesamt rund 4.000 Dossiers neu bewertet. Bis zum Ende des Aktionsplans im Jahr 2026 wollen die Unternehmen 5.200 Dossiers prüfen. Das sind rund 40 Prozent der Stoffe mit vollständigen Registrierungen in der Datenbank der ECHA, so Cefic in seinem fünften Fortschrittsbericht.

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