US-Studie: Persistente organische Schadstoffe hemmen Fötenwachstum

Persistente organische Schadstoffe (Persistent Organic Pollutants, POPs) behindern die Entwicklung von Föten im Mutterleib. Das fanden Wissenschaftler der US National Institutes of Health (NIH), einer Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums, heraus. Im Rahmen einer Studie analysierten sie Daten von knapp 2.300 schwangeren Frauen, die zwischen 2009 und 2013 zwölf US-Kliniken besuchten.

Dabei nutzten sie Daten aus Ultraschalluntersuchungen und verglichen die Größe der jeweiligen Föten mit der Belastung von POPs im Blut. Es zeigte sich, dass sich schon sehr geringe POP-Konzentrationen negativ auswirken.

Bei den Substanzen handelt es sich unter anderem um Organochlorpestizide, dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle (PCBs) und polybromierte Diphenylether (PBDEs). Sie werden in der Umwelt nicht oder nur sehr langsam abgebaut und reichern sich infolgedessen entlang der Nahrungskette an. POPs sind deshalb inzwischen ubiquitär verbreitet, leider auch im Blut und im Gewebe von Menschen.

Möglicherweise haben Sie mit POPs zu tun und benötigen Unterstützung? Gerne erreichen Sie uns unter reach@kft.de

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